LS steht für Leitungsschutz. Der Schalter soll verhindern, dass Leitungen durch zu hohe Ströme gefährlich warm werden.
Wann löst ein LS-Schalter aus
- Bei Überlast, wenn zu viele Verbraucher an einem Stromkreis hängen.
- Bei Kurzschluss, wenn ein Fehler sehr hohe Ströme verursacht.
- Bei Defekten in Geräten, Leitungen oder Verteilungen.
Warum ist das wichtig
Leitungsschutz ist Brandschutz. Wenn ein LS-Schalter häufig auslöst, sollte die Ursache gefunden werden.
Praxisbezug
Ein LS-Schalter schützt Leitungen vor Überlast und Kurzschluss. Wenn er häufig auslöst, sollte nicht einfach eine größere Sicherung eingesetzt werden.
Verwandte Begriffe und Ratgeber
Überlast oder Kurzschluss?
Schaltet der LS erst nach einiger Zeit ab, können mehrere leistungsstarke Geräte den Stromkreis überlasten. Löst er sofort beim Einschalten aus, spricht das eher für einen Kurzschluss oder einen deutlichen Gerätefehler. Wiederholtes Einschalten ersetzt keine Fehlersuche.
Was der Elektriker kontrolliert
- welche Steckdosen, Leuchten oder Geräte am Stromkreis angeschlossen sind
- ob Leitung und Schutzschalter zueinander passen
- ob Klemmen, Leitungen oder Verbraucher beschädigt sind
- ob die Auslösung durch Überlast oder einen Fehler verursacht wird
Keine stärkere Sicherung als Abkürzung
Ein LS-Schalter darf nicht einfach gegen einen höheren Wert getauscht werden. Der Schutz richtet sich nach Leitung, Verlegeart und Anlage. Bei wiederholter Abschaltung bleibt der betroffene Stromkreis aus, bis die Ursache geklärt ist.